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Kath. Josefskirche, Gstaad

Die katholische Josefskirche in Gstaad 1929/30 von Architekt Karl Indermühle (1877 - 1933). 1943 wurde Gstaad eine selbständige Pfarrei mit drei Gottesdienstorten: Gstaad, Zweisimmen, Lenk. Pfarrhaus und Pfarreisaal 1946. 2009 Erweiterung und Renovation der Kirche durch Architekt Adrian Bühler (*1964) .

Das Mosaik über dem Eingang sowie die Glasmalereien der Fenster (wie in der Nikolauskapelle) von Marcel Poncet (1894 - 1953). Heilige Frauen und heilige Männer mit Wallisbezug (Théodule, Catherine, Bernard, Maurice), dazu Madeleine (Maria von Magdala) und Etienne (Stephanus).

Die liturgischen Orte aus Vulkangestein und Eisen gestaltet von Kurt Sigrist (*1943). Ambo (Lesepult), Altar und Tabernakel bilden eine Diagonale. Maria (Geburt) – Passionskreuz (Tod) – Osterkerze (Auferstehung) bilden ein imaginäres Dreieck.

Triptychon (Flügelgemälde) von Jörg Niederberger (*1957). Es stellt zwei Zustände dar: Stille Zartheit und pulsierende Dynamik. Mal ist dieser, mal jener Flügel geöffnet.

Das Taufbecken von 1930 dient als Weihwasserbecken.

Orgel 1973 von Orgelbau Genf.

Die erste Glocke von 1930 trägt die Namen der vier Kinder der Stifterfamilie. Drei weitere Glocken von Rüetschi Aarau 1971 und 1975.
Stimmung: fis’ – a’ – h’ – cis’’

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