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Josefskapelle, Im Fang

Erbaut 1868-71 auf Initiative von Johann Jakob Zurkinden, Pfarrer in Jaun von 1848 - 1877, um den Gläubigen im Fang auch im Winter den Besuch der Messe zu ermöglichen. Er hatte jahrelang Geld gesammelt, eigenes Geld gespendet, sich energisch für den Bau eingesetzt, schliesslich mit grossem Eifer am Bau mitgearbeitet, Stühle, Bänke und Schränke selbst geschreinert. Kapelle 2001 renoviert.

Neumanieristische Altäre mit einem wiederverwendeten Gemälde (sterbender Josef) von 1862 von Henri Kaiser und Statuen aus der alten Kirche Jaun.

Figürliche Glasgemälde von Jules Schmid (1902 - 1968), ausgeführt von Herbert Fleckner 1945.

Zwei Glocken 1910 von Jules Robert, Porrentruy.
Stimmung: dis’’ – fis’’

 

Friedhöfe der Pfarrkirche St. Stephan und Josefskapelle:
Seit den 1960er Jahren einheitlich gestaltete Grabkreuze aus Holz mit aus Jauner Arve geschnitzten Flachreliefs zum Leben der Verstorbenen. Damit begonnen hat Walter Cottier (1921 - 1995). Einzigartiges Volkskunst-Zeugnis des 20. Jahrhunderts.

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