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Nikolauskirche, Rougemont

Erste Kirche um das Jahr 1080 von Mönchen des Ordens von Cluny als Teil des Priorats erbaut, im gleichen Stil wie Payerne, Romainmôtier und Rüeggisberg, Nikolaus von Myra geweiht, dem Patron der Kinder. 1555 wurde das Priorat aufgehoben, die Klosteranlage in eine Landvogtei umgewandelt.

1585 wurde die nunmehr reformierte Kirche um einen polygonalen Chor erweitert, der den romanischen Chor ersetzt. Aus dieser Zeit stammen auch der Turm und das Dach.

Das mittlere Chorfenster 1924 von Louis Rivier (1885 - 1963), die beiden seitlichen 1905 von Théodore Delachaux (1879 - 1949), in denen die Reformation thematisiert wird.

Mit der Renovation 1919 - 1923 wurde ein idealer romanischer Charakter angestrebt. Die Wände wurden dabei von Malereien des 17. Jahrhunderts befreit. Die Decke wurde getäfelt.

Die erste Orgel 1872 ersetzte die bisher eingesetzten Trompeten. Neue Orgeln 1925 und 1972.

Drei gotische Glocken aus dem 15. Jahrhundert, darunter das einzige erhaltene Werk des Berner Giessers Michael Badruff, deren Inschrift daran erinnert, dass sie von Jean Cuendoz, damals Domherr von Rougemont, in Auftrag gegeben wurde. Die vierte Glocke von 1980 ersetzt eine altersschwache Glocke aus dem 13. Jahrhundert.
Stimmung: f’ – a’ – c’’ – f’’

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