Die ausgedehnte Berggemeinde umfasst das zum Simmental geöffnete, von Fildrich und Chirel durchflossene Tal mit seinen Seitentälern. Diemtigen war im 12. und 13. Jahrhundert Zentrum der Herrschaft der Freiherren von Strättligen. 1361 und 1393 erwarben die Talleute von der Herrschaft Privilegien, die von den Bernern, Herren ab 1439, weitgehend anerkannt wurden. Mit der Reformation wurde das vorher von Erlenbach abhängige Diemtigen kirchlich eigenständig.

Säumerwege erschlossen das Tal, Passübergänge führten nach Adelboden, Lenk und Zweisimmen. Es wurden Getreidesorten angebaut, die der Höhenlage angepasst waren. Vom 16. Jahrhundert an gewann die Viehwirtschaft an Bedeutung.

Nach 1800 entwickelten sich die Bäder Grimmialp und Rotbad.